Die Dispozinsen – immer wieder im Fokus

Bestes GirokontoEinmal im Jahr, wenn die Stiftung Warentest die Dispozinsen der Banken vergleich, rücken diese in den Fokus. Nicht nur Bankkunden schütteln den Kopf, auch die Politik möchte hier eine gesetzliche Regulierung. Immerhin ist in den meisten Fällen von Zinssätzen jenseits der zehn Prozent pro Jahr die Rede, und das auch zu Zeiten, zu denen die Europäische Zentralbank seit langem einen historisch niedrigen Leitzins vorhält. Seitens der Banken wird durchaus schlüssig argumentiert, allerdings ist es verwunderlich, dass es auch Institute gibt, die ihren Kunden deutlich unter acht Prozent für eine Kontoüberziehung in Rechnung stellen.

Inhaltsverzeichnis

  • Dispo für die Banken kostenintensiv
  • Ratenkredit deutlich preiswerter

Dispo für die Banken kostenintensiv

Die Argumentation der Geldhäuser zielt darauf ab, dass ein Dispositionskredit für die Bank selbst teuer ist.

  • Dazu zählt beispielsweise, dass die Gelder für eine eingeräumte Kreditlinie vorhanden sein müssen, selbst wenn der Bankkunde keinen Gebrauch von der Überziehung macht.
  • Aufgrund der willkürlichen Inanspruchnahme eines Dispos kann die Bank keine verlässliche Planung bezüglich der Bereitstellung der Gelder vornehmen.
  • Die Flexibilität eines Dispos führt zu höheren Kosten, da Risikoprämien höher kalkuliert werden müssen, als tatsächlicher Bedarf besteht.
  • Dispokredite müssen heute mit Eigenkapital der Bank unterlegt sein.
  • Als letzter Punkt müsse die höhere Ausfallwahrscheinlichkeit angeführt werden, da ein Dispo nicht gegen Sicherheiten abgestellt wird.

Was bedeutet das jetzt für den Kontoinhaber, der einen Dispo nutzt? Zunächst einmal macht es Sinn, nach einer Bank Ausschau zu halten, deren Konditionen günstiger sind. Es gibt aber auch noch andere Alternativen.

Ratenkredit deutlich preiswerter

Ratenkredite liegen in der Verzinsung aktuell deutlich unter dem zweistelligen Bereich. Es ist also empfehlenswert, den aufgelaufenen Schuldsaldo auf dem Girokonto durch einen Ratenkredit abzulösen. Dies entlastet das monatliche Budget deutlich. Der Dispo selbst kann durch einen sogenannten Rahmenkredit ersetzt werden, dessen monatlicher Aufwand ebenfalls deutlich unter einem Dispo liegt. Der Rahmenkredit kombiniert Dispo und Ratenkredit. Der Kunde erhält einen Kreditrahmen, innerhalb dessen er verfügen kann. Auf der anderen Seite führt er aber jeden Monat einen bestimmten Betrag wieder zurück. Zinsen werden nur auf den in Anspruch genommenen Betrag berechnet. Für diejenigen Bankkunden, die sich kontinuierlich über die hohen Zinsen für die Überziehung ärgern und dies so schnell wie möglich ändern möchten, bietet sich beispielsweise ein Blitzkredit wie auf http://blitz-kredit.biz an. Damit wird der Sollsaldo auf dem Girokonto in kürzester Zeit zugunsten eines deutlich preiswerteren Darlehens abgelöst.

Die Diskussion über zu hohe Dispozinsen wird noch lange anhalten, da bankseitig kaum damit zu rechnen ist, dass eine großflächige Absenkung stattfinden wird. Gerade die Volks- und Raiffeisenbanken werden von ihrer Kalkulation nicht abrücken, da sie sich nicht über die EZB refinanzieren können, sondern auf Einlagen der Kunden zurückgreifen müssen.