Sind Privatkredite aus dem Internet eine Alternative zur Bank?

Bestes GirokontoEin Kredit findet sich online bereits mit wenigen Klicks. Auf verschiedenen Internet-Plattformen werden Darlehen von privat an privat vermittelt. Diese Möglichkeit der Kreditvergabe kann sich sowohl für Kreditnehmer wie auch Geldgeber lohnen. Während solche Privatkredite in den USA schon seit vielen Jahren sehr populär sind, sind sie hierzulande eher noch eine Randerscheinung. Allerdings wächst die Nachfrage ständig. Vor allem Verbraucher mit geringer Bonität versuchen auf diese Weise, sich doch noch dringend benötigtes Kapital zu verschaffen. Auf kredite.org findet sich ein genauer Vergleich der Marktführer Smava und Auxmoney.

Kein Kontakt zwischen Kreditnehmer und Geldgeber

Hinter den Privatkrediten steckt ein relativ simples Prinzip. Kreditsuchende präsentieren im Internet ihr Projekt und geben dabei die benötigte Kreditsumme sowie die gewünschte Laufzeit und den Zinssatz an. Anleger können sich nun durch die Anfragen klicken und hierfür Geld zur Verfügung stellen. Sofern sich ausreichend Geldgeber finden, kommt es zu einem Kreditvertrag und der Betrag wird an den Kreditnehmer ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt dabei über die Partnerbank des jeweiligen Portals. Diese zieht anschließend auch die monatlichen Raten ein. Zu einem persönlichen Kontakt zwischen Anleger und Kreditnehmer kommt es nicht.

Inhaltsverzeichnis

  • Smava und Auxmoney sind die Marktführer
  • Ohne Bonitätsprüfung geht nichts

Smava und Auxmoney sind die Marktführer

Bei Auxmoney werden Kredite bis zu einem Betrag von 20.000 Euro vermittelt. Für die erfolgreiche Vermittlung fällt eine Gebühr von 2,95 Prozent des Kreditbetrags an, welche mit den monatlichen Raten verrechnet wird. Dazu kommt noch eine monatliche Servicegebühr von 2,50 Euro für die Partnerbank. Für die Erstellung der Kontoauszüge wird eine jährliche Pauschale von 17,50 Euro berechnet. Anleger zahlen für die Bearbeitung eine Gebühr von 1 Prozent des Anlagebetrags.

Auf dem Kreditportal von Smava gibt es zusätzlich noch einen Kreditvergleich von regulären Banken. Anschließend können Kreditsuchende sich zwischen einem Bankkredit oder einer privaten Kreditvermittlung entscheiden. Bei den Privatkrediten gibt es eine Obergrenze von 50.000 Euro. Je nach gewählter Laufzeit wird eine Vermittlungsgebühr von 2,5 oder 3 Prozent fällig. Investoren zahlen eine Provision von 1,35 Prozent der Anlagesumme sowie eine monatliche Bearbeitungsgebühr von 0,50 Euro.

Ohne Bonitätsprüfung geht nichts

Um sich bestmöglich gegen Zahlungsausfälle zu schützen führen die Kreditportale vor der Vermittlung eine Bonitätsprüfung durch. Aus diesem Grund werden rund 60 Prozent der Anfragen bereits vor einer Veröffentlichung abgelehnt. Die Bonität wird unter anderem durch Schufa-Abfragen sowie einer Reihe von weiterer Kriterien überprüft. Zu den Ausschlusskriterien gehören beispielsweise eine fehlende deutsche Bankverbindung, ein Haftbefehl oder eine Privatinsolvenz. Wer also bei seiner Bank aufgrund einer negativen Bonität abgelehnt wurde, hat auch auf den Kreditmarktplätzen nur wenig Chancen.