Das Girokonto: Kostenfalle in der Haushaltskasse

Bestes GirokontoJeder Haushalt benötigt heute ein Girokonto. Gleich ob Arbeitnehmer, Selbstständiger, Rentner oder Bezieher von öffentlichen Leistungen, ohne Girokonto geht es nicht. Banken und Sparkassen vor Ort bewerben vor allem die Girokonten für Schüler, Studenten und Azubis, da diese kostenlos genutzt werden können. Die Krux kommt jedoch, wenn die Kontoinhaber ihre Ausbildung beendet haben. Ab diesem Zeitpunkt werden jedoch Gebühren fällig, die, in Kombination mit einer Kreditkarte, rasch mehr als 100 Euro ausmachen können. Die Erfahrung zeigt, dass diese Kosten völlig überflüssig geworden sind.

Inhaltsverzeichnis

  • Vergleich macht reich
  • Dispo-Zinsen – der Stolperstein

Vergleich macht reich

Durch einen Girokontovergleich auf girokonto-test.eu wird man zwar nicht zum Millionär, kann aber über die Jahre kräftig Kosten sparen. Immerhin stellen genügend Anbieter heute kostenlose Girokonten zur Verfügung, die beweisen, dass die Kontoführungsgebühren eigentlich der Vergangenheit angehören. Dabei geht es nicht nur um die Kontoführungsgebühr. Wer mit seiner Bankkarte schon einmal bei einer Bank Geld am Automaten geholt hat, die nicht zum entsprechenden Bankenverbund gehört, weiß, dass die Kreditinstitute in diesem Fall die Hand aufhalten. Kostenlose Kreditkarten als Bestandteil des Kontopaketes ermöglichen es, weltweit gebührenfrei Geld abheben zu können. Das heißt, dass es gleich ist, ob man beim Einkaufsbummel auf der heimischen Einkaufsmeile oder in New York Bargeld benötigt. Für die Barverfügung fallen keine Gebühren an. Es ist unstrittig, dass die Banken in der Fläche immer mehr der klassischen Dienstleistungen von früher an ihre Kunden zurückverlagern. Homebanking gehört heute zum guten Ton und wer in der Filiale eine Überweisung ausfüllen möchte, wird an das entsprechende Serviceterminal verwiesen. Die klassische Bareinzahlung am Bankschalter ist der Einzahlung am Einzahlautomaten gewichen. Verbraucher stellen sich also zurecht die Frage, weshalb sie eine Gebühr dafür entrichten sollen, dass sie die Dienstleistungen selbst vornehmen.

Dispo-Zinsen – der Stolperstein

Ein Dispo- oder Überziehungskredit ist eine praktische Angelegenheit. Als Bankkunde lohnt es sich aber, einmal die Dispozinsen der eigenen Bank mit denen der Mitbewerber zu vergleichen. Die Bandbreite kann bis zu zehn Prozent Unterschied ausmachen. Dispozinsen sind ein echter Kostenfaktor, so hoch, dass sogar die Bundesregierung schon über eine Limitierung nachdachte. Während die meisten Kreditinstitute hier Zinsen jenseits der zehn Prozent Marke fordern, zeigt ein Bankenvergleich, dass es durchaus auch Onlineanbieter gibt, welche sich deutlich unter dieser Größenordnung bewegen. Kontoinhaber, die häufig von ihrem Dispo Gebrauch machen, sollten unbedingt auf die Höhe der Dispozinsen achten und sich nicht unbedingt von einer Bonuszahlung bei Kontoeröffnung verleiten lassen. Die Bankenlandschaft ist in Unruhe geraten, gleich, ob es sich um Kredite, Tagesgelder oder Girokonten handelt. Verbrauchern, die den Vergleich der Konditionen nicht scheuen, bietet sich ein nicht zu unterschätzendes Einsparpotenzial.