Bestes Geschäftskonto für 2018 im Vergleich: Testsieger Commerzbank

Kostenlose Girokonten gibt es wie Sand am Meer, doch Firmen sind als Kunden meistens ausgeschlossen. Wer auf den Namen eines Unternehmens ein Konto eröffnen will, kommt um eine monatliche Gebühr nicht herum. Dabei gibt es aber deutliche Unterschiede zwischen den Anbietern, Firmenkonto Testsieger in unserem Geschäftskonto Vergleich ist die Commerzbank.

Inhaltsverzeichnis

  • Themenübersicht:
  • 1. Warum auch unser bestes Geschäftskonto nicht kostenlos ist
  • 2. Bestes Girokonto – das sollte es können
  • 3. Geschäftskonto Vergleich: Wie wird das Geschäftskonto zukünftig genutzt?
  • 4. Viele monatliche Transaktionen können teuer werden
  • 5. Der Dispokredit – für manches Unternehmen eine feste Budget-Größe
  • 6. Auch ohne Grundgebühr können Kosten entstehen
  • 7. Firmenkonto Vergleich: Guter Service kann seinen Preis haben
  • 8. Firmenkonto Testsieger: Commerzbank
  • 9. Fazit Vergleich Geschäftskonto: Ohne Gebühren geht es nicht

Das Wichtigste in Kürze:

  • Konto für Selbständige ist kein Geschäftskonto
  • Geschäftskonten in der Regel nur gegen Gebühren
  • Geschäftskonto Testsieger ist die Commerzbank
Die besten Commerzbank Geschäftskonto Alternativen
RangAnbieterKreditkarte / EC KarteGuthaben­zinsDispozinsKonto­gebührTestberichtZum Anbieter
Girokonto, Tagesgeld, Kreditkarte, ETF-Sparplan, ETF-Anbieter, Aktienhandel, Discountbroker, Daytrading, Zertifikate, Fonds, KrediteKreditkarte, Girocard0,40%6,90%0,00 €DKB
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Girokonto, Festgeld, Tagesgeld, Kreditkarte, KrediteKreditkarte, Girocard0,10%10,85%0,00 €norisbank
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1. Warum auch unser bestes Geschäftskonto nicht kostenlos ist

gebuehrenWer als Angestellter ein kostenloses Girokonto benötigt, hat die Qual der Wahl. Etwas schwerer haben es Selbständige und Freiberufler, die ihr Girokonto wechseln möchten. Doch auch hier gibt es durchaus einige Anbieter, die ein gebührenfreies Geschäftskonto für Selbstständige bieten. Doch für Unternehmen dagegen verlangt sogar unser bestes Geschäftskonto eine monatliche Gebühr. Doch warum bei einem besten Geschäftskonto für Unternehmen immer eine Gebühr anfällt, klären wir jetzt im Folgenden.

Im Gegensatz zu einem Girokonto für Selbstständige und Freiberufler lautet ein Firmenkonto nicht auf den Inhaber, sondern – nomen est omen – auf den Unternehmensnamen. Dass es hier keine kostenlosen Angebote im Firmenkonto Vergleich gibt, hat mehrere Gründe. Zum einen fällt die Zahl der Buchungen auf einem Geschäftskonto meist größer als bei einem Privatkonto aus. Außerdem verdienen Banken mit den Girokonten kaum Geld. Würden sie keine Gebühren erheben, wäre es sogar ein Verlustgeschäft. Denn selbst wenn das Girokonto ein hohes Guthaben aufweisen würde, würde es die Kosten nicht wettmachen.

Banken hoffen darauf, dass Kunden später andere Produkte nutzen, beispielsweise in Fonds investieren oder Kredite bei der Bank aufnehmen. Firmen sind hier meist wählerischer, sie suchen das günstigste Angebot und nehmen nicht einfach das erstbeste Darlehen der Hausbank. Schließlich sind die Darlehensbeträge auch wesentlich größer als bei Privatleuten oder kleineren Selbstständigen. Ein Zehntel Prozentpunkt mehr oder weniger kann dann hochgerechnet schon eine ganze Stange Geld ausmachen. Außerdem sind die Kriterien bei der Vergabe von Krediten an Unternehmen wesentlich rigider. Daher steht es noch nicht einmal fest, ob die Bank mit dem Unternehmen weitere Geschäfte tätigen kann. Um das zu kompensieren, muss sie eine Gebühr veranschlagen, um einen hohen Servicestandard auch gewährleisten zu können.

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Geschäftkunden bei der Commerzbank erhalten einen ganz besonderen Service

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2. Bestes Girokonto – das sollte es können

ZielgruppeDeutliche Unterschiede zeichnen sich bereits bei der Grundgebühr ab. Wer nur wenige Transaktionen pro Monat hat, fährt mit einem Firmenkonto ohne Grundgebühr meist am besten. Wer dagegen regelmäßig Geld überweist oder Bargeld einzahlt, sollte im Geschäftskonto Vergleich auf eine günstige Kombination aus geringen Grund- und Buchungsgebühren achten. Wer viel mit Bargeld zu tun hat, benötigt zudem eine Bank, bei der der Unternehmer das Geld auch einzahlen kann. Entweder direkt in einer Filiale oder über einen Einzahlautomaten. Mehrheitlich wird dabei zwischen beleghaften (Papierüberweisungen, Scheckeinreichungen, Bargeldeinzahlungen) und beleglosen Buchungen (Online-Überweisungen, Abhebungen am Geldautomat) überweisen. Bestes Girokonto aus unserer Redaktion: das DKB-Girokonto.

Firmenkonten ohne Grundgebühr werden in den meisten Fällen von Direktbanken angeboten. Dort kann allerdings im Regelfall kein Bargeld eingezahlt werden. Auch bieten nicht alle Direktbanken Konten auf den Namen der Firma an. So haben es Freiberufler und Gewerbetreibende einfacher. Wer jedoch für seine GmbH, Aktiengesellschaft usw. ein Konto eröffnen will, muss meist auf andere Anbieter zurückgreifen. So sind Kunden also auf ein anderes Konto angewiesen, von dem aus Gelder online transferiert werden können.

3. Geschäftskonto Vergleich: Wie wird das Geschäftskonto zukünftig genutzt?

dkb geschäftskonto

Das DKB Geschäftskonto ist kostenfrei und verfügt über Top Konditionen. Allerdings können nicht alle Unternehmen dort ein Konto eröffnen.

Natürlich stellen auch immer mehr Unternehmen ihre Kontoführung auf das so genannte Online-Banking um. Schon deshalb, weil ein Ein- und Ausgänge in diesem Fall weitaus schneller verbucht und erkennbar werden. Zugleich können Mitarbeiter-Gehälter besonders rasch angewiesen oder offene Rechnungen beglichen werden. Dennoch gibt es Firmen, die weiterhin Wert auf die bereits angesprochenen beleghaften Buchungen legen. Handwerker beispielsweise gewähren Kunden in vielen Fällen einen Rabatt, wenn Auftraggeber in bar bezahlen. Auch diese Gelder müssen aber irgendwie zur ordentlichen Buchführung auf das Geschäftskonto gelangen. Berechnen Banken hohe Gebühren auf Bargeldeinzahlungen, wirkt sich dies im Vergleich nicht unbedingt als Vorzug auf ein Girokonto für Selbstständige aus. Es gibt etliche Banken in unserem „Vergleich Geschäftskonto“ , die Kunden weder für beleglose noch für Transaktionen mit Beleg wie etwa eingereichte Schecks Gebühren in Rechnung stellen.

4. Viele monatliche Transaktionen können teuer werden

BonusUnternehmen, die viele Buchungen pro Monat vornehmen müssen, können im Vergleich in vielen Fällen durchaus ein Geschäftskonto mit höheren Monatsgebühren bevorzugen, wenn dafür keine Gebühren bzw. nur sehr gering für Buchungen berechnet werden. Auch solche Anbieter haben wir unserem Firmenkonto Vergleich gefunden. Es geht in diesem Punkt also um die genaue Analyse des persönlichen Bedarfs. Kunden, die einen Kontowechsel planen, können natürlich auch den Girokonto ohne Kosten Vergleich aufrufen, um zu prüfen, ob nicht möglicherweise gebührenfreie Kontoangebote unterbreitet werden, die trotz fehlender Grundgebühren zusätzlich auf Buchungsgebühren verzichten. Um allerdings überhaupt Buchungen gegen einen schriftlichen Beleg ausführen zu können, kommen Kunden nicht umhin, eine Bank zu suchen, die derartige Leistungen wahlweise über Terminals von Partnerbanken oder in eigenen Niederlassungen offeriert. In Zeiten des Direktbanken-Booms ist dies keine Selbstverständlichkeit.

Ohnehin raten Branchenkenner Unternehmenskunden zur Vorsicht im Vergleich: An irgendeiner Stelle fallen fast immer Gebühren an, vielfach tauchen diese dann in Form höherer Zinsen im Bereich der Dispokredite auf. Wichtig für den Unternehmer ist es daher, im Vorfeld genau zu überlegen, was er konkret für Leistungen benötigt und individuelle das beste Geschäftskonto anhand dieser Parameter heraussucht.

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5. Der Dispokredit – für manches Unternehmen eine feste Budget-Größe

Unser „Vergleich Geschäftskonto“ zeigt: Gerade im unternehmerischen Umfeld dienen Dispositionskredite oftmals als zusätzliche Kapitalrücklage, um Gehälter auch dann zahlen zu können, wenn die Außenstände nur nach und nach auf dem Unternehmenskonto eintrudeln. Für Unternehmen, die solche Probleme kennen, muss ein bestes Geschäftskonto also durch einen möglichst geringen Dispozins überzeugen. Geschäftliche Kontonutzer, die den Kreditrahmen ständig beanspruchen, wissen, wie deutlich sich Zinsunterschiede von ein bis zwei Prozent spätestens bei fünfstelligen Dispo-Beträgen bemerkbar – im positiven wie negativen Fall.

Dauerhaft sehr gute Konditionen für einen Kontokorrentkredit (fachliche Bezeichnung für einen Dispo für Geschäftsleute) hat die DKB. Obwohl die Sollzinsen bei vielen Anbietern im Schnitt deutlich über denen für Privatkunden liegen, hat die DKB ihre Zinsen angepasst und verlangt sowohl für Privat- als auch für Geschäftskunden denselben Sollzins. Allerdings akzeptiert die DKB nicht jede Unternehmensform.  

dkb konto geschäftskunde

Die DKB bietet zudem spezielle Lösungen für spezielle Unternehmensformen.

6. Auch ohne Grundgebühr können Kosten entstehen

Das Fehlen einer monatlichen Gebühr für die Kontoführung bedeutet im nächsten Schritt allgemein nicht, dass Kunden nicht für die eine oder andere Leistung oder für Konto-Extras Entgelte zahlen müssen. Beispiele für solche Entgelte, die teilweise erst durch den genauen Blick ins Kleingedruckte und unseren Girokonto Vergleich & Geschäftskonto Vergleich an den Tag kommen, sind

  • Kosten nach einigen gebührenfreien Abhebungen am Automaten pro Monat
  • Kosten durch den Erhalt einer zusätzlichen Kreditkarte oder die EC-Karte
  • Gebühren für den Bargeld-Bezug außerhalb der Euro-Zone
  • Gebühren für den Bezug von Kontoauszügen (Druck-Version)
  • hohe Minutenpreise für den Anruf bei der Service-Hotline

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7. Firmenkonto Vergleich: Guter Service kann seinen Preis haben

EmpfehlungAuch wenn viele Bankkunden längst den digitalen Kontakt zu ihrer Bank bevorzugen, erhalten Kontoinhaber über die Hotline ihrer Bank oft deutlich schneller Antworten, wenn Probleme auftreten. Doch nicht jede Bank setzt auf gebührenfreie Hotlines. Vielmehr gibt es einige Anbieter, die ihre Kundschaft an dieser Stelle merklich zur Kassen bitten, wenn diese sich nicht mit dem Support per Live-Chat oder E-Mail allein zufriedengeben. Möchten Kunden im Fall der Fälle unbedingt das persönliche Beratungsgespräch mit einem Bankmitarbeiter in der örtlichen Filiale suchen, ist dies zumeist mit Grundgebühren verbunden. Kontoanbieter – so zeigt unser Firmenkonto Vergleich – lassen sich über die monatlichen Gebühren oft und gerne die höheren Infrastruktur-Kosten bezahlen, die nun einmal mit einem eigenen Filialnetz verbunden sind.

Im folgenden Abschnitt aber erfahren Leser des „Vergleich Geschäftskonto“ am Beispiel der Commerzbank, dass es einen Weg gibt, solche Gebühren zu umgehen. Durch regelmäßige Mindesteinzahlungen. Ein bestes Geschäftskonto bietet also idealerweise viel Spielraum, so dass Kunden selbst beeinflussen können, ob ihr Konto letzten Endes ein gebührenfreies Girokonto oder ein Angebot mit monatlichen Fixkosten ist.

8. Firmenkonto Testsieger: Commerzbank

daumen_hochUnser bestes Geschäftskonto bietet die Commerzbank. Die Grundgebühr fällt mit 9,90 Euro zunächst einmal relativ hoch aus, dafür aber sind beim Konto alle Online-Überweisungen, Daueraufträge sowie beleghafte Überweisungen (über das SEPA-Verfahren sowie im Inland) und beleglose Transaktionen inklusive. Die Grundgebühr entfällt außerdem, wenn auf dem Geschäftskonto monatlich mindestens 1.200 Euro Geldeingang verbucht wird.

Vor allem bietet die Commerzbank ein dichtes Filialnetz, was vor allem dann von Vorteil ist, wenn regelmäßig auch Bargeld eingezahlt werden muss. Fürs Online-Banking bietet die Commerzbank individuelle Lösungen an.

Neukunden erhalten aktuell sogar eine Prämie als Willkommensgeschenk. Eine EC-Karte ist im Paket nicht enthalten, kann aber zusätzlich gebucht werden. In unseren Augen bestes Firmenkonto im Test.

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Bestes Geschäftskonto: Commerzbank

9. Fazit Vergleich Geschäftskonto: Ohne Gebühren geht es nicht

fazitUm Buchungsgebühren kommen Inhaber von Firmenkonten nicht herum. Direktbanken bieten zwar teilweise ein Geschäftskonto ohne monatliche Grundgebühr, bieten allerdings weniger Service als unser Testsieger. Als bestes Geschäftskonto schnitt das Angebot der Commerzbank mit einer Kombination aus niedriger Grundgebühr und niedriger Buchungsgebühr ab.

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Fotoquellen: © Robert Kneschke – Fotolia

Author: Matthias Nemack

Matthias Nemack ist seit dem Jahr 2008 als freier Redakteur im Trading-Sektor und als Experte für klassische Geldanlagen tätig. Sein Schwerpunkt liegt dabei aktuell in den Bereichen Girokonten und Tagesgeld.